Predigten

Predigt am Buß- und Bettag 2015 von Pfr. Norbert Heinritz

Liebe Gemeinde,

„Machtlos?“ – so lautet das Thema der diesjährigen Buß- und Bettagsinitiative unserer Landeskirche. Sie haben dazu dieses kleine Heftchen in der Hand.

„Machtlos?“ – das ist eine Frage, die viele in diesen Tagen bewegt. Mit Entsetzen haben wir die Geschehnisse in Frankreich verfolgt. 89 meist junge Menschen starben bei einem Rockkonzert. Unschuldige, junge Menschen, die ihr Leben vor sich hatten. Über 120 Tote waren es an diesem blutigen Freitagabend. Das Länderspiel gestern wurde abgesagt. Gott sei Dank, war es blinder Alarm. Und heute Morgen schon wieder die Nachricht: Tote bei einem Anti-Terror-Einsatz im Pariser Vorort Saint Denis: eine Frau soll sich in die Luft gesprengt haben.

Worte zum Terroranschlag von Pfarrer Heinritz auf der Mitgliederversammlung des Diakonievereins

Liebe Mitglieder des Diakonievereins, liebe Gäste,

ich begrüße Sie alle sehr herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung des Diakonievereins der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden Wendelstein, Kornburg, Röthenbach St. Wolfgang e.V.

Jede Woche gibt es in der evangelischen Kirche einen Bibelvers, der wie eine Überschrift über dieser Woche steht. Über der kommenden Woche, die ja im christlich-jüdischen Sinn morgen am Sonntag beginnt, steht der Vers aus dem 2. Korintherbrief: Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Korinther 5,10)

Ich hatte nicht gedacht, dass dieser Vers so eine aktuelle Brisanz erhält. Ich denke, Ihnen allen wird es gehen wie mir: Mit Entsetzen habe ich heute Morgen die Geschehnisse in Frankreich erfahren. Es ist erschütternd, es tut weh, was da – man wird es so sagen müssen – ein paar Irre angerichtet haben. Mindestens 127 Menschen wurden getötet. Friedliche Menschen auf der Straße, die meisten auf einem Rockkonzert. Junge Menschen, die das Leben vor sich gehabt hätten. Es ist erschütternd.

Niemand kann nichts! - Ansprache beim Schulentlassgottesdienst der Mittelschule Wendelstein 2015

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern, liebe Gemeinde,

'German's next Top-Absolvent' ist das Thema unserer Schulentlassgottesdienstes. - Tja, und wer ist nun unser Top-Absolvent? Fest steht: ein jeder, eine jede sucht nach Anerkennung und nach einem Platz im Leben. Ein jeder, eine jede braucht es, wertgeschätzt zu werden. Ihr braucht es als junge Menschen, auch aber auch eure Eltern, auch die Lehrer, auch ein Pfarrer. Anerkennung und Wertschätzung sind wie ein Treibstoff im Leben, der uns voranbringt.

Niederlagen können einen stark machen

Die Abiturprüfungen sind vorbei. Gerade laufen die Prüfungen zum qualifizierten Hauptschulabschluss. Ich habe in der vergangenen Woche die Ergebnisse in evangelischer Religion korrigiert. Wie das halt immer bei Prüfungen ist, wird es Freudengeschrei und Tränen der Enttäuschung geben. Aber eins sollte uns immer klar sein: die Leistungen bestimmen nicht den Wert eines Menschen. Und Niederlagen können einen stark machen.

Predigt auf der Gemeindereise in Usa River (Tansania) am 31.5.2015 von Pfr. Norbert Heinritz (deutsch und kisuaheli)

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder,

wir freuen uns sehr hier bei euch in Usa River zu sein. Eure Gastfreundschaft ist überwältigend. Ich sage euch im Namen der ganzen Reisegruppe Dank dafür. Asante sana. Es ist für mich eine große Ehre, dass euer Pastor ELIBARIKI KAAYA mich gefragt hat, heute die Predigt zu halten. Ich freue mich sehr und tue das gerne. Es ist ein wunderbares Zeichen, wie wir über alle Grenzen hinweg im Geiste Jesu verbunden sind.

Predigt am Ostersonntag 2015 von Pfr. Norbert Heinritz

Jesu Auferstehung
1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
2 Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
3 Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
4 Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.

Predigt am Heilig Abend 2014 von Pfr. Norbert Heinritz

Liebe Gemeinde,

Heilig Abend vor genau 100 Jahren. Die Welt liegt im Krieg. An der Westfront kämpfen die deutschen Soldaten. „Zu Weihnachten seid ihr wieder zu Hause“, hatten die Generäle im August 1914 versprochen. Inzwischen waren an der Westfront bereits 800.000 Soldaten gefallen. Der Rest hockte verlaust und verfroren in den Schützengräben.

Die deutsche Armeeführung hatte sich mittlerweile auf einen längeren Stellungskrieg eingestellt. Die Front war festgefahren. Zuhause warteten die Frauen, Freundinnen und Eltern vergeblich auf ihre Männer.

Glaube Liebe Hoffnung

"Glaube, Hoffnung, Liebe" Predigt am 13.4.2014 in Wendelstein von Pfr. Norbert Heinritz

Liebe Jubelkonfirmandinnen, liebe Jubelkonfirmanden, liebe Gemeinde,

25, 40, 50, 60 oder gar 70 Jahre ist es her, dass Sie hier in der St. Georgskirche Ihre Konfirmation gefeiert haben, für die Älteren unter Ihnen ist das schon eine ziemlich lange Zeit, für die Jüngeren aber auch schon ein Viertel Jahrhundert. Manches hat sich seitdem geändert. Heutzutage kommen die Mädels mit Stöckelschuhen und kurzen Röcken zum Konfirmationsgottesdienst. Das hätte früher einen Aufschrei in der Gemeinde verursacht. Ich bin ganz froh, dass sie hinter mir laufen: Wenn ich sehen würde, wie sie über das Kopfsteinpflaster draußen balancieren, würde mir der Atem stocken. Das war freilich vor 25, 40, 50, 60 oder 70 Jahren alles anders – oder?

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